Kaminholz aus dem Wald – ist es noch lukrativ?

Kaminholz aus dem Wald ist beliebter denn je, aber lohnt sich die Aufarbeitung heute immer noch?

Kaminholz wird auch heute noch eingesetzt, wenn sich im Haus ein Kamin befindet oder wenn ein Lagerfeuer ansteht. Doch woher nimmt man eigentlich das Kaminholz? Man kann dafür entweder in den Baumarkt fahren – oder aber das Kaminholz aus dem Wald holen. Schlagen darf man es nicht überall, man muss beim Förster das Holz kaufen. In jedem Bundesland gibt es Waldgebiete, in denen Holz geschlagen werden darf und wo man gegen eine Gebühr Brennholz aufarbeiten kann. Detailliertere Informationen dazu gibt es im Kaminholz-Blog auf www.buche-kaminholz.de hier erhält man noch viele weitere Tipps zu den Themen Kaminöfen und Kaminholz.

Kaminholz aus dem Wald – wann lohnt es sich?

KaminholzKaminholz aus dem Wald birgt das Risiko, feucht zu sein, wenn es zu Hause ankommt. Vor allem in Herbst und Winter wird Kaminholz im Wald mit Feuchtigkeit konfrontiert, weshalb man es nicht sofort verwenden kann. Zunächst muss es trocknen, andernfalls brennt es entweder nur sehr schlecht oder unter starker Rauchbildung. Natürlich könnte man kostenlos im Wald herumliegendes Brennholz sammeln, wenn man es nicht selber gegen Gebühr abholzen möchte – allerdings würde sich das kaum lohnen. Finden würde man nur Zweige und herunter gebrochene Äste, die kaum lange vorhalten. Außerdem wären auch sie feucht, da sie am Boden gelegen haben, sodass man wiederum mit geringer Brennbarkeit und starker Rauchbildung rechnen müsste.

Kaminholz selber abholzen – was braucht man?

Fürs Abholzen von Brennholz aus dem Wald ist der Einsatz einer Motorsäge unumgänglich. Dabei handelt es sich um ein gefährliches Arbeitsgerät und der Umgang damit muss sicher erlernt werden. In den staatlich geführten Waldgebieten, die die Abholzung erlauben, ist deswegen der Nachweis über die Sachkunde in Form eines absolvierten Motorsägen-Kurses unumgänglich, andernfalls dürfte man gar nicht loslegen. Den Motorsägen-Kurs kann man meistens aber bei der verantwortlichen Stelle für das Waldstück anfragen und bekommt eine Möglichkeit geboten, daran teilzunehmen.

Wenn man häufiger Kaminholz braucht und prinzipiell gerne draußen ist, kann es sich natürlich lohnen, den Kurs zu absolvieren; denn dann kann man jederzeit Kaminholz selber bestellen und aufbereiten. Da das Brennholz nicht industriell bearbeitet wurde, bekommt man es günstiger, wenn man bereit ist, es selber aus dem Wald zu holen. Wenn man also ohnehin die nötige Freizeit hat und den Umgang mit der Motorsäge gelernt hat, dann kann man sich durchaus das Geld für industriell verarbeitetes Kaminholz sparen und es direkt aus dem Wald holen. Ganz gleich, ob man eher viel oder wenig Kaminholz verbraucht, der Preisvorteil ist ein netter Bonus.

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  • Ben 26. Februar 2013, 09:33

    Brennholz selbst zu schlagen und abzuholen ist nicht nur ein "notwendiges Übel". Ich finde, es macht richtig Spaß, an der frischen Luft zu arbeiten. Und mit dem richtigen Werkzeug und genügend Unterstützung hält sich auch die Anstrengung in Grenzen ;)

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